Stadttour Februar 2015

 

1. Tag
Erstmal ein riiesen Kompliment an alle Teilnehmer. Trotz Wettertiefpunkt 2015 hat sich niemand abgemeldet. Ein grosses Dankeschön an all die Hardcore-Team’s!
Wir starteten wie abgemacht am Bahnhof in Bätterkinden und fuhren mit dem Zug nach Solothurn. Harry erlebte seine erste Bahnfahrt und hat diese mit Bravour gemeistert. Trotz eisiger Bise begleitete Mara ihre Besitzerin quer durch Solothurn. Amory mussten wir ständig hüten wie ein Schaf weil jede(r) meinte er müsse ihm in das flauschige Fell fassen, und das mag unser Grosser nicht wirklich gern. Momo musste ganz viele Eindrücke verarbeiten, ich denke der wird vom Stadtgewusel noch die halbe Nacht tröimen und wer weiss… vielleicht erscheint da sogar eine zwirblige kleine Hundedame mit einem neckischen braunen Fleck auf dem Auge ♡…
Kurz vor 5 bestiegen wir den Zug und unsere Hunde waren einfach nur froh, dass sie sich endlich hinlegen durften… bis morgen…

2. Tag

Ausgeschlafen und voller Vorfreude stürzten wir uns auf das neue Abenteuer „Stadttour Bern“. Mit dem Zug fuhren wir am Morgen nach Bern. Nachdem wir den Hauptbahnhof durchquert hatten, stiegen wir in den schnellen Glaslift um auf die grosse Schanze zu gelangen. Dort konnten unsere 4-Beiner erst mal den Kopf und die Nase „lüften“. Mit dem Lift gelangten wir wieder in den Bahnhof. Über Perron, Treppen und wieder Lift gelangten wir dann in die Stadt. Die Hunde begegneten allem was man sich in einem Bahnhof so vorstellen kann und meisterten alle Herausforderungen wie Profis. Endlich kam die erste Shopping-Gelegenheit! Die Hunde warteten geduldig, denn die Besitzer waren für eine ganze Weile „schwer beschäftigt“. Weiter ging es dann in Richtung Altstadt. Alle Hunde wurden von Ihren Besitzern souverän an allen „Gefahren“ vorbeigeführt. Irgendwann war es dann Zeit für einen heissen Kaffee, die Hunde organisierten sich unter dem Tisch und waren froh für ein paar Minuten ruhe. Anschliessend ging es weiter zum Bärengraben, leider sind die Bären im Moment alle am schlafen. Dort gab es ein wohlverdientes und gutes Mittagessen. Am Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg mitten durch die Altstadt. Mal mussten wir hier, mal dort ein Schaufenster begutachten, wir liefen durch die Lauben und besuchten Geschäfte. Nicht ein einziges mal wurden wir von irgendjemandem belästigt oder gar beschimpft. Ja, wir waren die Attraktion von Bern, ja man hat uns nachgeschaut und ja, wir wurden angesprochen, aber immer positiv. Schön dass es das heute noch gibt, schön dass es Hundeführer gibt die ihre Aufgabe ernst nehmen. Ich hatte die Ehre eine solche Truppe durch die Stadt zu führen…
Ich bin stolz auf Euch! Vielen Dank für die 1 1/2 Tage!